Presse

Hier findet Ihr Presseartikel, welche über unseren Verein berichten.
Viel Spaß beim stöbern!

Hülser Mitteilungen 24.01.20

Musikwünsche für den guten Zweck
Am 1. Weihnachtsfeiertag fand im Vopatepatu am Hülser Markt eine „Wünsch Dir was Party“ statt. Hierbei konnten sich die Gäste für 2€ einen Musiktitel ihrer Wahl wünschen. Den Erlös von 126€ rundete Sonja Degels, Inhaberin des Vopatepatu auf 200,00€ auf und übergab diesen an Kevin Pirsig, den Vorsitzenden des Hülser Vereins Aktion Traumfänger, welcher sich für schwer kranke Kinder einsetzt.

_________________________________________________________________________

Kölner Wochenspiegel 08.10.19

Ralf Heiter, Kassierer der Wahner Wibbelstetze (l.) überreicht den symbolischen Spendenscheck in Anwesenheit des kleinen Sammy an Kevin Pirsig, 1. Vorsitzender Traumfänger e.V.
Foto: Flick / Kölner Wochenspiegel

Wahn –(sf) Die Wahner Wibbelstetze haben eine Spende in Höhe von 3.500 Euro an den Traumfänger e.V. überreicht.

Der im vergangenen Jahr von sieben Personen in Krefeld gegründete Verein Traumfänger erfüllt auf bundesweiter Ebene Kindern und jungen Erwachsenen mit einer schweren Krankheit große Träume, bietet ihnen Abwechslung vom Klinik-Alltag oder fördert die Behandlung ihrer Krankheit.
Die Spende der Wibbelstetze ist zweckgebunden und wird auf Wunsch des Karnevalsvereins in vollem Umfang an den dreijährigen Sammy und seine Familie überreicht. Als die Wahner Wibbelstetze von dem Schicksal des Jungen gehört hatten, beschlossen sie sofort, dem in Wahn lebenden Kind und seiner Familie zu helfen. Sammy leidet seit seiner Geburt an einer Krankheit, die für ihn und seine Eltern noch keinen Namen hat. Der Junge kämpft Tag für Tag mit schwerer Epilepsie, hat -10 Dioptrien, ist schwerhörig und weist Entwicklungsverzögerungen auf. Mit einem Gentest, der allerdings sehr kostenintensiv ist, möchte die Familie Aufschluss über Sammys Krankheit erhalten. Den Spendenbetrag hatten die Wahner Wibbelstetze auf ihrem Sommerfest gesammelt. Der beliebte „Wibbelwahn“ war drei Tage lang sehr gut besucht. Die Wibbelstetze hatten beschlossen, die Einnahmen vom Sonntagmittag eins zu eins an den Verein Traumfänger zu spenden. In dieser Zeit hatten viele Besucher des Sommerfestes nicht nur bei Getränken und Speisen kräftig zugeschlagen, sondern zusätzlich auch die Spendenbox für Sammy großzügig gefüllt. „Wir waren von den Spenden so überwältigt, dass wir als Verein beschlossen hatten, den Betrag aufzurunden“, sagt Frederic Braun.

_________________________________________________________________________

UnserOrt.de 04.10.2019

Foto: K.H. Morkowsky

Et Veedel für Sammy

Wahn – So lautete die Spendenaktion der Wahner Wibbelstetze auf ihrem Sommerfest. Am Sonntag dieses Festes wurde der gesamte Umsatz, der in der Zeit von 12 bis 14 Uhr entstand, als Spende für Sammy verwendet.

Sammy ist ein dreijährige Junge, der seit seiner Geburt an einer Krankheit leidet, die weder für ihn, noch für seine Eltern einen Namen hat. Er kämpft Tag für Tag mit schwerer Epilepsie, hat -10 Dioptrien, leidet unter Schwerhörigkeit und unter starker Entwicklungsverzögerung.

Für dringend erforderliche Untersuchungen und weiteren Tests soll die Spende verwendet werden. Nach einem ersten Kassensturz kamen bei der Aktion 2083,94 Euro zusammen, die von den Wahner Wibbelstetze ad hoc auf 3333 EUR aufgestockt wurden. Bis zur Spendenübergabe wuchs der Betrag durch weitere Spenden noch auf 3500 Eur an. Jetzt konnte die Spende an die Aktion Traumfänger e.V. übergeben werden.

Die Aktion Traumfänger e.V. wurde vor einigen Jahren von Kevin Pirsig aus Krefeld, nach dem viel zu frühen Tod eines geliebten Menschen, gegründet. Das Ziel dieses Vereins ist es, jungen, kranken Menschen einmal einen Traum zu erfüllen. „Wir vertrauen der „Mund zu Mund“-Werbung und so haben wir auch von Sammy erfahren, dem wir jetzt gerne helfen“, erklärte der 1. Vorsitzende und Vereinsgründer Kevin Pirsig.
(KHM)

_____________________________________________________________________________

Westdeutsche Zeitung 17.09.2019

Am Kiosk von Frank Lorenzen (l.) in Hüls steht eine Sammelbüchse des Vereins, Matthias Gassner (M)
und Kevin Pirsig sind Vorsitzende. Foto: Andreas

Traumfänger – damit der letzte Wunsch in Erfüllung geht

Hüls... Kevin Pirsig hat einen Verein gegründet, um schwerkranken Kindern und Jugendlichen ein Geschenk zu machen.

Von Lisa-Maria Bosch

Kevin Pirsig hat einen Wunsch – er will die Träume schwerkranker Kinder und junger Erwachsener wahr machen. Darum gründeten er und sechs Mitstreiter, darunter seine Ehefrau Michelle, im vergangenen Jahr den Verein „Aktion Traumfänger“ – Pirsig führt den Vorstand.

Über Spendensammlungen und -veranstaltungen wollen sie Geld für die Hilfsaktionen zusammenbekommen, um es den Notleidenden und ihren Familien für diesen Zweck zukommen zu lassen, die das aus eigenen Mitteln nicht schaffen.InfoBesuch in einem Freizeitpark

Idee Die Idee, kranken Kindern und Jugendlichen einen Wunsch zu erfüllen, ist nicht neu. Herzenswünsche, wünschdirwas und Aktion Kindertraum sind hier nur einige wenige Beispiele von über Stadtgrenzen hinaus bekannten Vereinen. Und doch ist es den Traumfängern wichtig, kranken Kindern und jungen Erwachsenen etwas zu ermöglichen, wozu sie sonst nicht in der Lage wären. Das können finanzielle Unterstützungen von Therapien wie im Fall von Sammy sein oder auch die Gestaltung eines schönen Tags – beispielsweise in einem Freizeitpark.

Beweggrund war für den Familienvater der Verlust seiner noch jungen Cousine. Ihr konnte Pirsig vor ihrem Tod keinen Wunsch mehr erfüllen, da sie selbst sagte: „Ich habe, auch wenn ich noch so jung bin, schon so viel gesehen, bin so viel verreist, habe so viele Konzerte besucht und eine so tolle Familie, dass ich sozusagen wunschlos glücklich bin.“

Kevin Pirsig sei von der Antwort sehr ergriffen gewesen. „Ich dachte bei mir, dass das jeder von sich sagen sollte“, erzählt er. Als er dann am Ende eines Urlaubes an zahlreichen Wohltätigkeitsorganisationen vorbeikam, festigte sich sein Wunsch, selbst aktiv zu werden. Zuvor leistete er selbst ebenfalls seine erste Spende an eine Einrichtung, das Hospiz, in dem die Cousine betreut worden war.

Mittlerweile ist die Traumfänger-Arbeit bei Familie Pirsig fest in den Lebensalltag integriert. Auch die zehnjährige Tochter stellt Fragen und interessiert sich für das Engagement ihrer Eltern. So ist es auch bei Matthias Gassner, zweiter Vorsitzender und Freund der Familie. Seiner Ansicht nach, „können wir uns glücklich schätzen. Viele haben es bedeutend schlechter als wir.“

Ihr direktes Umfeld ist ebenfalls Feuer und Flamme. „Ich finde die Aktion super“, erzählt Frank Lorenzen, Besitzer des „Kiosk Lorenzen“ und Nachbar von Pirsig. „Darum war es für mich sofort klar, dass ich bei mir eine Spendendose aufstelle. Und wir haben in drei Wochen bereits mehr Geld eingesammelt, als an Sankt Martin“, sagt er. Insgesamt kamen den Traumfängern mittlerweile über 6000 Euro zugute. Und doch wird immer mehr benötigt. Es gibt bereits einige Menschen, die sich an die „Aktion Traumfänger“ gewandt haben.

Ein kleiner Stern sorgt
für ein kleines Lächeln

Mit selbstgenähten Kissen in Sternenform wollen die Traumfänger den Empfängern auch einen symbolischen Wegbegleiter zur Seite stellen. Jedes wird mit dem Namen des jeweiligen Kindes bestickt. Das erste ging an Sammy. Er erhielt auch die erste Geldspende in Höhe von 50 Euro, zur Unterstützung der Behandlungskosten durch die Familie. „Solche Momente berühren einen sehr“, erzählt Michelle Pirsig. Für sie wird sich, wenn die erste richtige Hilfsaktion startet, noch zeigen, wie weit sie helfen kann, „ohne selbst daran kaputt zu gehen“, wie sie sagt. Dass sie Menschen mit ihrer Arbeit berühren, wird dadurch deutlich, dass der an schwerer Epilepsie erkrankte Sammy durch die Traumfänger auch von anderen Seiten Geld bekam.

Größere Spenden kamen beispielsweise von namhaften Geldinstituten und anderen Firmen. Und der Verein „Aktion Traumfänger“ hat ordentlich in der Öffentlichkeit dafür getrommelt. In Sachen Werbung ist der Verein tatkräftig unterwegs. Wo auch die Mitglieder gerade sind, stehen am Ende des Tages die Spendendosen und Flyer des Vereins. So beispielsweise in Städten wie Köln, Bad-Münstereifel oder auch Lübeck – überall dort, wo die Familien Pirsig und Gassner vorbeikommen.

In Krefeld finden sich die Dosen neben dem „Kiosk Lorenzen“, Krefelder Straße 186, auch in der „Arnica Apotheke“ in der Krefelder Straße 20. Auf ihnen prangt ein brauner Stoffbär mit Wolken, sowie die Aufschrift: „Wir erfüllen deinen Traum“.

____________________________________________________________________________

Life Journale / Hüls Life 08.07.19

Eheleute Michelle und Kevin Pirsig
Foto: JDD Life Journale

Wunschlos: Neue Spendenaktion „Traumfänger“ gegründet

Als Kevin Pirsig mit seiner Familie auf der Rückfahrt aus dem Urlaub am Genfer See entlangfuhr und zahlreiche Verwaltungsgebäude namhafter Wohltätigkeitsorganisationen sah, kam ihm die Idee selbst wohltätig aktiv zu werden. Menschen sollen wunschlos diese Welt verlassen können und das zuvor gespendete Geld zur Erfüllung dieser Träume soll eins zu eins bei den bedürftigen Personen angekommen. Diese Ziele hat sich der gebürtige Norddeutsche mit der Gründung der Aktion Traumfänger e.V. gesetzt.

Es baut sich alles langsam auf, aber die Aktion Traumfänger ist auf einem guten Weg, resümieren die Eheleute Michelle und Kevin Pirsig über den bisherigen Fortgang ihres wohltätigen Vereins. Die Internetseite wurde bereits erstellt, zahlreiche Spendendosen sind aufgestellt und der Verein ist im offiziellen Register seit Anfang dieses Jahres eingetragen. Aus den anfänglich sieben Gründungsmitgliedern sind bereits 10 Vereinsmitglieder geworden.

Ideengeber und Initiator der neuen Wohltätigkeitsorganisation ist der in Hüls wohnende Kevin Pirsig. „Bevor meine Cousine 2015 sehr jung verstarb, habe ich sie gefragt, ob sie noch Wünsche hat, die ich ihr erfüllen kann. Sie hat mir gesagt, dass sie wunschlos gehen kann. Dies hat mich sehr berührt und ich habe mir gedacht, dass jeder vor seinem Tod wunschlos sein sollte“, erklärt der Vorstandsvorsitzende, Kevin Pirsig. Den letztendlichen Anstoß selbst wohltätig aktiv zu werden, kam bei einem Kurzaufenthalt am Genfer See, nachdem die Cousine des heute 34-jährigen Servicetechnikers verstorben war.

Schwer- und sterbenskranke Menschen wenigstens für einen Tag von dem harten und belastenden Alltag ihres Klinikaufenthaltes befreien, oder ihnen kostspielige Behandlungen ermöglichen: diese Ziele hat sich die Aktion Traumfänger gesetzt. Dabei sollen die Spenden eins zu eins bei den Bedürftigen ankommen. „Einzelne Spendenaufrufe würden in vielen Fällen eine zu lange Zeit benötigen, bis das Geld zur Erfüllung des Traumes zusammengekommen ist. Daher wollen wir Hilfe mit unserer Vereinsstruktur schnell und zielgerichtet organisieren. Die Wünsche, die wir erfüllen wollen, richten sich nach dem jeweiligen Bedürftigen. Wir sind daher offen für jeden Traum“, sagt Michelle Pirsig.

Im Kiosk Lorenzen, Krefelder Str. 186, und in der Arnica Apotheke, Krefelder Str. 20, sind Spendendosen der Aktion Traumfänger in Hüls aufgestellt. Über die Internetseite www.aktion-traumfaenger.de sind die Daten des Spendenkontos des Vereines einsehbar. (JDD)