Die Idee

Liebe Besucherinnen,
liebe Besucher,

ich freue mich sehr, dass Ihr den Weg auf unsere Webseite gefunden habt und ich hoffe, dass Euch das, was hier bisher geboten wird, anspricht und möglichst viele Fragen über unseren Verein beantwortet werden. Sollten dennoch Fragen offen bleiben, freut sich das gesamte Team über Euer Feedback.
Ihr seid herzlich eingeladen, Kontakt zu uns aufzunehmen!

Mein Name ist Kevin Pirsig und ich habe die Idee für den Verein „Aktion Traumfänger“ ins Leben gerufen.
Auf dieser Seite erzähle ich Euch, wie es dazu kam, einen gemeinnützigen Verein gründen zu wollen.

Vorstand Kevin Pirsig
Kevin Pirsig, Initiator und Gründer des gemeinnützigen Vereins Aktion Traumfänger e.V. – Foto: @emski.2009



Ich denke, so gut wie jeder von uns weiß, was es heißt, einen geliebten Menschen zu verlieren.
Und viele kennen mit Sicherheit jemanden, der schon einmal an einer schweren Krankheit litt oder daran leidet.
Im Frühjahr 2015 ging der Leidensweg einer mir sehr nahestehenden Person zu Ende.
Viel zu früh verstarb sie und hinterließ eine große Lücke in unseren Herzen.
Während der Krankheit haben wir viele Besuche am Krankenbett abgehalten und so kam es, dass ich und meine Frau eines Tages fragten, ob man noch einen Traum in Erfüllung gehen lassen kann oder noch ein besonderer Ort besucht werden soll.
Die Antwort bewegte mich.
Und schon an diesem Tag dachte ich das erste Mal daran, dass das viele Menschen von sich behaupten sollen.

„Ich habe, auch wenn ich noch so jung bin, schon so viel gesehen, bin so viel verreist, habe so viele Konzerte besucht und eine so tolle Familie, dass ich sozusagen wunschlos glücklich bin“

Schon an diesem Tag haben mich die Worte sehr berührt und ich dachte bei mir, dass das jeder von sich sagen sollte.

Kurze Zeit später sah ich zum ersten Mal ein Hospiz von innen.
Von der Art und Weise, wie fürsorglich dort mit Menschen (da ist man Mensch und keine Nummer) umgegangen wird und was dort alles ermöglicht wird, war nicht nur ich, sondern meine gesamte Familie sehr erstaunt.
Arbeit, nicht nur physisch, sondern auch emotional und in allen anderen Belangen, die in solchen Einrichtungen geleistet wird, ist mit keinem Geld der Welt zu bezahlen!
Meine Familie verzichtete auf Kondolenzkarten und dergleichen und bat um eine Spende an jenes Hospiz, in dem wir zu Gast waren.
Auch ich spendete zum ersten Mal an eine Einrichtung.

Es kam der Sommer und meine kleine Familie und ich fuhren mit dem Auto von Spanien nach Deutschland, da sich unser Urlaub dem Ende neigte. Wir hatten jedoch noch so viel Zeit, dass wir viel über Landstraßen in Frankreich und der Schweiz reisen konnten.
Der Gedanke, wieder zu spenden, saß im Hinterkopf und wenn man an das Spenden denkt, denkt man auch automatisch daran, ob das Geld auch wirklich da ankommt, wo es ankommen soll.

Für mich war die Frage in der Schweiz an einem großen namhaften See eindeutig geklärt.

Es ist vollkommen klar, dass eine große Organisation eine Verwaltung braucht.
Es ist auch klar, dass dafür einmal Gebäude gebaut werden müssen – aber muss das an einem Flecken dieser Erde sein, wo der Quadratmeterpreis so dermaßen hoch ist, dass einem schwindelig werden könnte?

Für mich war klar, ich versuche es selbst!

Und nun darf ich diese Zeilen schreiben und erklären, wie es zu der Idee „Aktion Traumfänger“ kam.

Herzliche Grüße

Kevin Pirsig